Künstliche Hülle vom Fließband

Deutsche Welle, Podcast Wissenschaft vom 27.08.2011

Menschliche Haut vom Fließband – das ist nicht länger Science Fiction. Seit April 2011 werden am Fraunhofer-Institut in Stuttgart künstlich hergestellte Hautstücke produziert, gezüchtet aus menschlichen Hautzellen. Rund 5000 Stück im Monat sind möglich – das erste Mal auf der Welt vollautomatisch. An der Kunsthaut sollen künftig neue Medikamente und Kosmetika getestet werden – das ganze besser und aussagekräftiger, als es mit Versuchstieren möglich wäre. Über kurz oder lang soll die Anlage aber auch Vollhaut produzieren, also eine Haut drei Schichten, die durchblutet wird und auch in der Medizin als Transplantat genutzt werden kann – unter anderem für Hautkrebspatienten. Langfristig sollen dann sogar Luftröhren, Leber- oder andere Gewebe hergestellt werden können. Initiatorin des Projekts ist die Biologin Heike Walles. Und DW-Reporterin Lydia Heller stellt sie vor.

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