Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, 07.10.2015

mit Christine Watty

Ost und West, Kapitalismus und Sozialismus, Freiheit und Diktatur, Wirtschaftswunder und Versorgungsmängel – Erinnerungen an die Zeit des Kalten Krieges sind bis heute geprägt von gegensätzlichen Weltanschauungen, Systemen und Lebensverhältnissen. Aber war wirklich alles so verschieden hüben und drüben?

Diese Frage beschäftigt die beiden Autorinnen, seitdem sie sich zum ersten Mal ihre Kindheitsgeschichten erzählt haben. Beide sind alt genug, um „den Osten“ beziehungsweise „den Westen“ erlebt zu haben – und jung genug, um im vereinten Deutschland unvoreingenommen ins Erwachsenenleben gestartet zu sein.

Christine Watty ist tief im Westen aufgewachsen, im Odenwald, Lydia Heller im hohen Norden, in Mecklenburg. Beide haben Kindheit und Jugend auf dem Land erlebt und fragen sich heute: Waren unterhalb der Äußerlichkeiten unsere Kindheiten wirklich so verschieden? Gab es Ähnlichkeiten zwischen den Nachmittagen in der kirchlichen Jugendgruppe im West-Dorf und der FDJ-Gruppe im Ost-Dorf?

Deutsch-deutsche Kindheitsgeschichten – jenseits ideologischer Muster erzählt.

Foto: Kai ‚Oswald‘ Seidler, CC BY 2.0, via flickr.com

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